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Adieu Perfektionismus: So überwindest du perfektionistische Gedanken

Innere Unruhe, Stress und das Gefühl, niemals fertig zu sein sind Indizen dafür, das du perfektionistisch veranlagt bist. Viele Menschen denken, dass Perfektionismus etwas Gutes sei, was es per se auch sein kann, bringt jedoch eine Menge Nachteile und sogar schwerwiegende Folgen mit sich.

Wenn dich dein Perfektionismus daran hindert, auch mal zu entspannen und gelassen zu sein, kann es zu ernsthaften psychischen und physischen Krankheiten kommen. Erst recht, wenn das Selbstwertgefühl am Perfektionismus festgemacht wird. Soweit muss es aber nicht kommen, wenn man sich sein Verhalten bewusst macht und dann eine Änderung herbeiführt.

 

Wie kann man Perfektionismus überwinden?

Die Frage beschäftigt mich, weil ich lange sehr perfektionistisch war und es auch heute in gewissen Dingen noch bin. Bis es irgendwann Klick gemacht hat und ich gemerkt habe, wie sehr ich mich an Kleinigkeiten aufhalte und stresse. Das Leben ist nicht dazu da, alles perfekt zu meistern. Es ist dazu da, um zu genießen, Spaß bei kreativen Prozessen zu haben und seinen Freigeist zu leben.

 

Done is better than perfect.

 

1. Üben, üben, üben

Eine Möglichkeit den Perfektionismus in den Griff zu bekommen, ist das Unperfektsein zu üben. Zu Beginn wird einem diese Übung schwer fallen, aber mit der Zeit wird man immer besser darin. Wie wäre es, wenn du einfach mal den Wäschehaufen liegen lässt. Ein bis zwei Tage zu warten und dann in aller Ruhe die Wäsche zu machen.

Wie wäre es, wenn du einfach mal ein Bild schief an die Wand hängst, ein Gericht ohne Rezept kochst oder mit Absicht ein paar Rechtschreibfehler in die nächste WhatsApp-Nachricht einbaust. Wenn du deine Bettwäsche nicht bügelst und stattdessen etwas tust, was dir gut tut.

Verabrede dich, geh früher schlafen oder schaue dir eine Netflix-Folge an. Egal was du in der Zeit tust, es soll dir gut tun und Spaß machen. Es geht darum, unwichtige Aufgaben auch mal warten zu lassen und das Leben zu genießen.

 

 

 

 

2. Relativieren

Mir hat es enorm geholfen, meine „Probleme“ zu relativieren. Einige Dinge habe ich viel zu Ernst genommen und habe nicht erkannt, das es wichtigere Dinge gibt. Anstatt dich über den Wäschehaufen zu beschweren und mitten in der Nacht noch die Waschmaschine anzustellen, obwohl du erst grade aus dem Urlaub gekommen bist, bringt dich nicht weiter.

Überlege dir stattdessen, wie gut es dir geht, freue dich über deine Gesundheit und die lieben Menschen um dich herum, die deine Aufmerksamkeit viel mehr nötig haben als dieser blöde Wäschehaufen oder diese blöde Präsentation, die bald fertig sein muss. Klar müssen bestimmte Dinge erledigt werden, aber nicht immer sofort.

 

 

 

 

3. Mögliche Folgen erkennen

Zu erkennen, was dein Perfektionismus anrichten kann, kann auch dabei helfen, ihn zu mindern. Überlege dir immer wieder, was grade Priorität in deinem Leben hat. Ansonsten kann der ständige Perfektionismus böse für dich ausgehen. Nicht nur, dass du an Angstzuständen, Depressionen oder Burnouts leiden kannst, am Ende deines Leben wirst du erkennen, mit wie vielen unwichtigen Dingen du dein Leben verschwendet hat.

Überlege dir genau, was grade wichtig ist: Sind es die Freunde, Familie oder ein Mensch, der grade deine Hilfe und Zuneigung braucht? Oder ist es das Staubkrümelchen dahinten in der Ecke, das du direkt wegmachen willst?

 

 

Selbstverständlich hat jeder Bereiche im Leben, in denen er perfektionistischer ist als in anderen. Wenn der Perfektionismus jedoch Überhand gewinnen sollte und dazu führt, dass du ständig im Stress lebst, empfehle ich dir diese Übungen. Mir haben sie sehr geholfen, vor allem, wenn ich mir immer wieder überlege, was mir langfristig wichtiger ist.

 

Women empower Women, 

Kati