Meine eigenen Notizbücher – Von der Idee bis zum Produkt

Ich sitze im Zug, schaue aus dem mit Regentropfen bedeckten Scheiben und starre gedankenverloren nach draußen. Bis das Hörbuch, dass ich seit einer Stunde höre, plötzlich mein Interesse weckt. Es geht darum, endlich das zu machen, was dir Freude bereitet und was du schon immer mal machen wolltest.

Ich möchte so gerne ein Buch schreiben, weil mir wegen meines Masters und den Nebenjobs momentan aber die Zeit fehlt, sind mir die Notizbücher in den Sinn gekommen. Zum einen, weil ich selbst jeden Tag ein Notizbuch bei mir trage und fleißig To-Do-Listen schreibe, zum anderen, weil ich dann trotzdem ein wenig schreiben und gestalten kann.

So kann ich die Mammut-Aufgabe meines Buches erst einmal verschieben und mich trotzdem an das Projekt „ein Buch veröffentlichen“ heranwagen – im kleinen Stil eben. Ich zücke mein Smartphone und starte eine Umfrage, um euch über liebsten Wünsche zum Thema Notizbücher auszufragen.

 

 

 

Die ersten Ideen

Meine Fragen an euch lauteten, ob ihr linierte oder karierte Seiten bevorzugt, ein dickes oder dünnes Buch, ein helles oder dunkles Cover, matt oder glänzend. Die Resonanz und die Beteiligung an der Umfrage war so hoch, dass ich anfing, mit den Ergebnissen erste Layouts zu designen. So viel Spaß dieser Prozess auch gemacht hat, so nervenaufreibend ist er gewesen. Es hat lange gedauert, bis ich zufrieden war und natürlich durftet ihr über die letzten Feinheiten abstimmen. Daraufhin folgte das Innere des Notizbuches und schließlich war alles zur Veröffentlichung bereit.

 

 

Endlich halte ich das „My life is my art“-Notizbuch in der Hand.

 

 

Die Verkaufsplattform

Aus verschiedenen Gründen habe ich mich dazu entschieden, mein Notizbuch zunächst bei Amazon zu verkaufen und drucken zu lassen. Mit der Kindle Direct Publishing Plattform lassen sich Bücher und e-Books erstellen. Leider hat man kein persönlichen Kontakt mit Menschen, weil alles automatisiert abläuft. So steht man bei Problemen oder Fragen mit dem System alleine da. So auch ich und das nicht nur einmal. Hier vergingen Wochen, bis ich endlich alles verstanden habe.

Außerdem gibt es nicht ganz so viele gestalterische Möglichkeiten, was das Buch selbst angeht. Zum Beispiel wird kein Hard Cover angeboten, keine Beschichtung oder Prägung. Auch auf die Qualität des Drucks und eventuelle Beschädigungen beim Versand hat man leider keinen Einfluss.

Die gute Seite: Amazon übernimmt den Print der Bücher und den Versand. So muss man nicht lange herumsuchen, Preise bei Druckereien aushandeln und selbst Pakete schnüren (obwohl mir das sicher viel Spaß gemacht hätte). Und das Beste: Es wird erst gedruckt, wenn jemand das Buch kauft.

 

 

Mein eigenes Notizbuch ist natürlich auch schon fleißig im Einsatz.

 

 

Mein Fazit

Nach unzähligen Probeexemplaren, bei denen immer etwas schief lief und die man selbstverständlich bezahlen muss, hielt ich nach Wochen endlich mein erstes richtiges Exemplar in der Hand und bin hin und weg. Voller Stolz sehe ich, wie es bei dem ein oder anderen von euch bereits eingetrudelt ist und wie ihr es fleißig verwendet. All die Mühe hat sich am Ende gelohnt und ich denke bereits über weitere Designs und Formate nach.

 

Alle, die sich jetzt ein Exemplar bestellen möchten, können das HIER tun.

 

Women empower Women, 

Katharina

 

 

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