Die #Girlboss Challenge

„Du bist nett und freundlich und hast deine Aufgaben auch gut gemacht. Ich glaube aber, dass mehr in dir steckt. Du könntest eine noch bessere Kati sein.“ Das waren die Worte meines ehemaligen Chefredakteurs. Wir saßen im großen, weißen Konferenzraum, während er mir mein Feedback zum absolvierten Praktikum gab.

 

Mit seinen Worten begann es in meinem Kopf zu arbeiten. Mir wurde klar, dass er Recht hatte. Ich habe mich zwar (fast) die ganze Zeit gut angestellt und mir Mühe bei den Aufgaben gegeben, doch richtig aus mir herausgekommen bin ich nicht. Woran lag das? Ich dachte wohl, alles was ich machte, sei gut genug gewesen und bin in meiner „Comfort Zone“ geblieben. Ich habe jeden Tag das gleiche Level abgeliefert, ohne mich großartig weiterzuentwickeln. Und das war meine eigene Schuld. Ich habe es mir leicht gemacht und bin immer die gleiche Schiene gefahren. Im Nachhinein ärgere ich mich über mich selbst und wünsche mir, ich hätte einiges anders gemacht. Nicht nur in dieser Situation, sondern auch in vielen anderen.

 

Erst gestern war ein Mann im Zug so unfreundlich, dass ich nur so vor Wut kochte. Doch auch hier wollte ich meine „Comfort Zone“ nicht verlassen und habe nichts gesagt. Noch ein Beispiel: In der Stadt spielte ein Mann so wunderschön Klavier, dass mir fast die Tränen kamen. Ich habe mich nicht getraut ihn anzusprechen oder auch nur zu filmen, um das Video zu teilen. Aber warum? Hätte er sich nicht eher gefreut, wenn er meine Freude an seinen Stücken zur Kenntnis nehmen könnte? Ich könnte euch noch stundenlang weitere Situationen aufzuzählen, in denen ich nicht die Kati war, die ich hätte sein können. Ich glaube jedoch, dass ihr schon längst wisst, wovon ich spreche.

 

Wer jetzt denkt, ich sei ein schüchternes, graues Mäuschen, täuscht sich. Eigentlich bin ich ziemlich selbstbewusst und lebensfroh. Rede viel und gerne und treffe mich super gerne mit anderen Menschen. Trotzdem gibt es Verbesserungspotenzial an vielen Stellen meines Lebens. Egal ob es darum geht erfolgreicher zu werden, eine bessere Tochter/Freundin/Schwester zu sein, Geld zu sparen, mich weiterzubilden, noch fitter zu werden oder neue Dinge zu lernen. Ich habe mich entschieden, ein Leben zu führen, dass mich glücklich macht, in dem ich an mir arbeite und Fehler als „Lesson“ oder „Chance“ statt als Rückschlag sehe.

 

Mit meinen 21 Jahren kann ich noch so viel lernen und so viele Menschen mit mehr Erfahrung treffen. Ich kann noch so viel von der Welt sehen und mir andere Weltbilder, Meinungen und Standpunk
te aneignen (was nicht bedeutet, dass ich alle davon übernehme). Ich finde die Erweiterung des eigenen Horizonts enorm wichtig für die Seele. Egal ob du 20, 30, 40, 50, 60 oder 70 bist: Solange du deine Augen und deinen Geist offen hältst, kannst du dich in jedem Alter weiterentwickeln und lernen.

 

Überall auf der Welt verbergen sich Situationen und Menschen, von denen du lernen und an denen du wachsen kannst. Auch wenn nicht immer alles  schön ist, was dir passiert, gehört es einfach dazu. Es hilft dir sogar, noch mehr zu wachsen, deinen Mut zu erweitern, deine Menschenkenntnis zu schulen und noch mehr an dich selbst zu glauben. Sobald du ein zweites Mal auf diesen Menschen und dieser Situation triffst, wird es dich nicht mehr stressen oder ärgern.

 

Das Ziel meines Blogs ist der Austausch zwischen Frauen über Themen, die sich um unseren persönlichen und beruflichen Erfolg drehen. Der Austausch soll dazu dienen, dass wir uns selbst annehmen und lieben, wie wir sind. Die persönliche Erfüllung und die Weiterbildung des Charakters sind von hoher Bedeutung. Ebenso wie die persönlichen Ziele jeder Einzelnen von euch. Eben die beste Version von sich selbst zu sein, um es in den Worten meines ehemaligen Chefredakteurs auszudrücken.

 

In den folgenden Artikeln (ich habe viele geplant!) gehe ich genauer darauf ein, wie wir unseren Zielen näherkommen können. Mein Wissen beruht auf Erfahrung, Recherche und jeder Menge Gespräche mit starken Frauen und solchen, die es noch werden wollen. Ich weiß, dass grade wir Frauen eine Menge zu „strugglen“ haben. Viele Faktoren erschweren es uns, unsere Ziele zu verwirklichen. Doch genügend Frauen beweisen uns, dass es machbar ist. Schau dir Christiane Arp (Chefredakteurin der Vogue), Angela Merkel (Bundeskanzlerin), Gisele Bündchen, Heidi Klum (beide Models), Silvia Neid (Bundestrainerin der Nationalmannschaft), Steff Graf (Tennis-Spielerin) oder Jil Sander (Designerin) an. Sie alle haben ihren Traum verwirklicht und hart dafür gekämpft. Sie haben alles aus sich herausgeholt und ihre Träume wahr gemacht. Und wenn diese Frauen das können, warum sollten wir es dann nicht auch können?

 

Ich wünsche mir, dass hier viele unter uns sind, die eines Tages ihre Träume wahr machen. Wir können gemeinsam herausfinden, was unsere Werte, Ziele und Visionen sind. Wie sieht euer Bild einer Powerfrau aus? Wie spricht sie? Was tut sie? Wie ist sie gekleidet? Wie lebt sie? Lasst es mich bitte, bitte wissen!

 

Schreib mir einfach eine E-Mail mit deiner Vorstellung, sodass wir gemeinsam daran arbeiten können, dass du ein #Girlboss (um es in Sophia Amorusos Worten zu sagen) wirst.

 

Women empower Women

eure Kati

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